10.9.09
“Johannes Rau stand für Versöhnen statt Spalten. Sie stehen für Verhöhnen und Spalten.”
Hannelore Kraft, SPD, zu Jürgen Rüttgers wegen seiner rechtspopulistischen Äußerungen
8.9.09
“Zehn Taliban minus zwei Taliban gleich 20 Taliban.”
Späte Erkenntnis der Militärs, dass der Konflikt in Afghanistan nicht rein militärisch gelöst werden kann.
4.9.09
“In Rumänien kommen die Arbeiter nicht wie unsere Arbeitnehmer hier in Nordrhein-Westfalen morgens um sieben Uhr und bleiben solange wie Betrieb ist. Die kommen, wann sie wollen, und gehen, wann sie wollen…. und wissen nicht was sie tun.”
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, CDU, 26.8.09, in Duisburg
3.9.09
“Schwarz-Gelb sind die Warnfarben vor Radioaktivität.”
Jürgen Trittin über das “bürgerliche Lager”, Aachener Nachrichten, 3.9.09
2.9.09
“Die großen Parteien CDU und SPD sind keine Volksparteien mehr. Für CDU und SPD zusammen haben gerade mal ein Drittel aller Wahlberechtigten in NRW gestimmt.”
René Benden, Aachener Zeitung
27.8.09
Helge Schneider begründet, warum er bei seinen Auftritten nicht mehr selbst Klavier spielt:
“Ich muss meine Hände schonen - ich bin schließlich Pianist.”
26.8.09
“Gorleben als Atomlager ist tot.”
Umweltminister Gabriel
25.8.09
“Erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge sind ein Traumpaar.”
DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
29.06.2009
“Die Existenz des Weihnachtsmannes ist realistischer als Steuersenkungen im nächsten Jahr.”
Tarek Al-Wazir, Landesvorsitzender der GRÜNEN in Hessen, zu den Wahlversprechen der CDU.
23.6.09
“Arbeiten kann schön sein, aber auch das Leben auffressen, aufgepasst.”
Hinweis unseres Sohnes an die viel beschäftigten Eltern.
21. Juni 2009
“Wenn du merkst, dass du auf einem toten Pferd reitest, steige ab.”
Indianische Weisheit, die die Große Koalition beherzigen sollte.
20. Juni 2009
Die Klimakrise ist die “atemberaubende Chance, die sich als unlösbares Problem maskiert hat”.
John Gardner, USA
Tag 87 der Reise von Johannes
Samarkand
2h, 30km, 30hoch, 726max
Morgens fahre ich in die Stadt rein und finde ein Hotel. Ich schaue mir Grabpalaeste und eine Medresenkomplex an. Tolle blaue Mosaiken, riesige Eingangstore, gruene Innenhoefe und eine schoene Atmosphaere. Spaeter schauen ich Kindern zu, wie sie im Brunnen baden und esse natuerlich ganz viel Eis.
Abends kommt im Fernsehen erst die deutsche Bundesliga und dann ein Film mit Till Schweiger und Juergen Vogel, die neuerdings usbekisch reden. Ich sehe die Max-Schmeling-Halle im usbekischen Fernsehen, irgendwie komisch.
83. Tag Bukhara/Uzbekistan
7h, 91km, 35hoch, 214max
Morgens sehe ich einen Kaefer, der versucht eine Kugel vor sich herzuschieben. Er verliert sie immer wieder. Durch die Radreise bin ich viel aufmerksamer auf solche Dinge geworden, eines der Themen, die ich mit Reto besprach.
Ich radle langsam los, ein Usbeke radelt mit. Ich zeige auf die Kette und ein paar Minuten spaeter, haemmern er und sein Vater mit rostigen Haemmern auf der Kette herum. Ich lege sie erst falsch ein, dann richtig und alles ist im Lot. Ich mag es gerne, wenn sich Probleme schnell und vor allem einfach, ohne sonderlich viel Hightech loesen.
Ich kriege noch die Huehner, das Rind und das schaf gezeigt. Es gibt Tee und Fleischsuppe. Ich fuehle mich wohl im Innenhof, der sehr gruen ist.
Es gibt Gegenwind und eine dicht besiedelte Landschaft. Immer wieder werde ich herangewunken, weniger Chai, laengere Gespraeche. Abends erreiche ich Bukhara, Jungen spielen vor der Lehmfestung Fussball. Die Hotels sind teuer, ich nehme einen Homestay.
Johannes´ online-Tagebuch findet man unter http://radtour.blogsport.de
23. Woche
Wir haben sehr wenig Zeit. Wir müssen sehr langsam vorgehen.
Chinesische Weisheit
22. Woche
Es ist wie beim Fußball. Es kommt nicht darauf an, was in der Stadionzeitung steht. Die Wahrheit ist auf dem Platz.
Kürgen Trittin, Spitzenkandidat mit Renate Künast für die Bundestagswahl, zu den umweltpolitischen Ankündigungen der Bundesregierung.
21. Woche
“Wir haben Europa. Was wir jetzt brauchen sind Europäer”.
Der Laudator des diesjährigen Karlspreise der Stadt Aachen
14. Woche
„Der Klimawandel ist die atemberaubende Chance, die sich als unlösbares Problem maskiert.“
Christopher Flavin und Robert Engelmann, Worldwatch Institut Washington, USA
13. Woche
“Am Ende siegt immer die Wahrheit. Leider befinden wir uns noch am Anfang.”
Unbekannter Autor.
12. Woche
“Wrackt die Prämie ab!”
Der haushaltspolitischen Spreche der CDU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter, und Michael Fuchs, Parlamentskreis Mittelstand, zur Ausweitung der PKW-Abwrackprämie.
11. Woche
„Schramma ist ein toller Oberbürgermeister, man sollte ihn nur nicht in bewohnten Städten einsetzen.“
Jürgen Becker, Kabarettist, anlässlich des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs – mutmaßlich durch den U-Bahn-Bau. Schramma war für den Bau, gegen den Bau, für den Bau, gegen…
10. Woche
“Finanzkrise und Klimawandel stellen uns vor enorme Herausforderungen.
Aber es gibt eine Lösung für beides: die grüne Wirtschaft.”
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, Financial Times Deutschland, 13.11.2008
9. Woche
In den vergangenen Jahren war “die FDP der parlamentarische Arm der Heuschrecken”.
Reiner Priggen, stellvertret. Vorsitzender der Grünen Landtagsfraktion in Düsseldorf, zu den Aussichten einer Beteiligung der FDP an der nächsten Bundesteregierung.
8. Woche
“Was heute ein Kind in Deutschland (an staatlicher Unterstützung) bekommt, hängt davon ab, was die Eltern haben. Deswegen müssen wir einen mutigen Schritt wagen.”
Britta Haßelmann, MdB GRÜNE, zur Benachteiligung von Kindern von Hartz-IV-Empfängern. Haßelmann fordert einer Kindergrundsicherung von 330.- €
7. Woche
“Die Anhebung der Hartz-IV-Kinderregelsatzes ist eine Anschubfinanzierung für die Tabak- und Spirituosenindustrie.”
Philipp Mißfelder, CDU, Chef der Jungen Union
6. Woche
“Herr Wolff (NRW-Innenminister, FDP) ist beim Verfassungsbruch Wiederholungstäter.”
SPD-Fraktionsvorsitzende Hannelore Kraft zum Urteil gegen Terminverschiebung Kommunalwahlen
5. Woche
“Der Kapitalismus hat den Sieg davon getragen. Man fragt sich nur: wohin?”
4. Woche
“Die Leute fürchten heute doch mehr ihren Anlageberater als die El Kaida.”
Werner Schulz auf dem Grünen Parteitag in Dortmund, 24.1.2009
3. Woche
“Die Linke (in Aachen zeigt sich) in ihrer ganzen Konzeptlosigkeit. Nein, vielleicht ist das falsch. Eigentlich haben sie ja ein Konzept. Und zwar das, auf jeden Wagen zu springen, der gerade vorüberfährt. … Da macht es auch gar nichts, sich der CDU und FDP anzubiedern.”
Albrecht Peltzer, Kommentar in der Aachener Zetung, 17.1.2009
2. Woche
“Krieg ist immer eine Tragödie. Für beide Seiten. Ohne einen eigenen Staat für die Palästinenser gibt es keine Lösung. Und ohne einen anerkannten Staat Israel auch nicht. In Jerusalem muss es eigene israelische und eigene palästinensische Stadtviertel geben. Nur: dazwischen darf es keine Mauern und keine Schranken geben.”
Avi Primor, ehemaliger Botschafter Israels in Deutschland, Diskussion am 14.1.2009 in Aachen
1. Woche 2009
“Der gegenwärtige chaotische Auftritt von EU und europäischen Regierungen sollte uns die Schamesröte ins Gesicht treiben. Das ist diplomatischer Flohzirkus.”
Joschka Fischer zur Nah-Ost-Krise, 7.1.09, dpa
51. Woche
“Wenn Du glaubst, Bildung sei teuer, dann rechne mal aus, was Dummheit kostet.”
Ingrid von Morandell, neu gewählte Vorsitzende des KV Aachen
50. Woche
Man muss kein Grüner sein, um zu wissen: Das alte Lied, Umweltschutz und Industriepolitik würden sich nicht miteinander vereinbaren lassen, hat schon lange ausgedient. (…) Der Umweltbereich als Jobmotor - richtig so. (…) Die Folgen des Klimawandels (…) werden jede Volkswirtschaft und jeden Bürger dramatischer treffen als die Wirtschaftskrise.
Hagen Strauss, Aachener Nachrichten, 9.12.2008
49. Woche
Green ist not a color. It´s a state of mind.
Slogan auf THE BODY SHOP-Beuteln.
48. Woche
“Deutsch muss für Kinder, die hier leben und aufwachsen, immer die wichtigste Sprache sein”, so Cem Özdemir. Aber Kinder aus Einwandererfamilien sollten ihre Mehrsprachigkeit entfalten können. “Warum soll an deutschen Schulen neben Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch nicht auch mehr Türkisch angeboten werden?”
Cem Özdemir, Bundesvorsitzender, Quelle: Die Welt, 25.11.2008
47. Woche
“Der Mitgliedsbeitrag fehlt, sonst eigentlich nicht viel”
Parteienforscher Neugebauer in der Tagesschau vom 25.11.2008 zum SPD-Austritt von Wolfgang Clement